Orientation week is over
So schnell kann das manchmal gehen, da hat die Orientation week gerade erst begonnen (Dienstag) da ist sie auch schon wieder vorbei. Aber fangen wir von vorne an. Was ist hier die letzte Woche so passiert?
Nachdem ich durch meinen Trip an die Strände von Santa Cruz leider die erste Party des Semesters verpasst habe stand für mich am Montag der sog. “Scavanger hunt”, eine Art Schnitzeljagd durch San Francisco an, zu dem alle neuen Exchange students eingeladen waren. Tja, unfortunately war ich leider ein paar Minuten zu spät und war gleichzeitig noch im falschen Eck des Treffpunkts weshalb ich nicht teilnehmen konnte.
Für den Nachmittag / Abend war jedoch noch ein großes Bonfire (Lagerfeuer) am Strand angekündigt. Da ich schonmal in der Innenstadt war bin ich wieder etwas durch die Market Street gelaufen und war essen bevor ich mich auf den Weg gen Ocean Beach machte. Das große Lagerfeuer war dann jedoch leider keines, aber ich konnte einige nette Leute kennenlernen und war danach noch mit vielen vielen holländischen und norwegischen Studenteninnen, ich war der einzige Kerl, dinieren.
Am nächsten morgen ging dann um 8 Uhr die eigentliche Orientation week los und ging bis nachmittags. Anschließend ging es gen downtown zu einer kleinen Tour durch vier verschiedene Distrikte (Chinatown, Little Italy, French Corner und den vierten habe ich vergessen). Mittwoch stand der zweite offizielle Tag der Orientation week inkl. einiger Podiumsdiskussionen an und endete wieder mit einer kleinen Tour. Diesmal ging es durch das Schwulen- und Lesben-Viertel, den Castro District - definitiv einer der attraktivsten und interessantesten Teile der Stadt, so far. Jetzt weiß ich auch wo Harvey Milk gelebt und gearbeitet hat. :)
Abends fand dann in einer Gallerie die erste Pint night des Semesters an, die vom IEEC der SFSU organisiert wird und ich lernte einige neue, sehr nette Austausch-Studenten kennen. Leider machen die Bars hier fast alle zwischen 1 und 2 Uhr zu - to bad. Nachdem die Gallerie schloss überquerten wir die Straße und fanden im nächsten ClubUnterschlupf, leider schloß auch dieser recht bald. Danach: Taxi und ab nach Hause.
Der Donnerstag war dann nicht verpflichtend für die neuen Studenten und so blieb ich zu Hause und ging erst abends zu der Talent show die Teil der Welcome days für die Freshmen der SFSU ist. Sehr viel (klassische) Musik, aber auch ein paar witzige Bühnenshows. Was mir aber aufgefallen ist: die Amis haben wirklich keinen Anstand bzw. keine Ausdauer. Hatte ein Stück mal eine kleinere Pause bevor es weiter ging wollten die Amis schon klatschen was für einige Lacher sorgte. Tztztz.
Freitag stand dann der offizielle Dokumenten Check-In an und alle J1-students mussten Kopien ihres Reisepasses und diversen anderen Dokumenten einreichen. Danach gings dann mit der Fähre durch die Bay nach Oakland. Leider schaffte es der Guide nicht auf die Fähre und so standen wir Studenten etwas verloren in Oakland am Hafen und wussten nicht was zu tun. Oakland ist eine tolle Stadt, es gibt so viel zu sehen - nicht. :P
Und heute war ich mit meinen ehemaligen Roomies aus dem Hostel und deren Mitbewohner aus Berkeley in der Innenstadt und wir gingen bei feinstem Sonnenschein (endlich malwieder!) zum Ferry building und Richtung Fishermens wharf. Da ich um 17 Uhr mit ein paar anderen Studenten verabredet war musste ich dann auch bald schon wieder los und wir verkosteten verschiedenste Speisen auf dem “San Francisco Street Food Festival” hier im Mission district - sehr fein.
Und danach gings dann gemeinsam zu einem kleinen Film Festival bei dem die teilnehmenden Filmemacher sieben Tage Zeit hatten eine Idee auszuarbeiten, diese umzusetzen, etc. pp. 8 Dollar Eintritt für acht kleine Filmchen war okay und die Filme waren auch größtenteils ganz okay.
Jetzt sitze ich gerade in meinem warmen Zimmerchen und schlafe fast ein während ich das hier alles schreibe. Good night and have a good one. ;)