Keno & der
Heilige Franziskus

October 6, 2009

Brief status update from San Francisco

First of all: I’ve to say sorry for updating my blog not as often as I want to but at the moment to many things happening over here (to keep it simple).

Second: I’m trying to write this blog, from now on, only in English. I don’t know if it is possible all the time, and I’m quite sure that I’ll be to lazy to keep it up but I promise I’ll try to.

Third: I moved. My new address in the U.S. is “21 Garces Drive, San Francisco CA 94132”, the old one is not valid any longer.

Fourth: I booked my next trips, finally. This Friday I’m flying from SFO (San Francisco) to LAS (Las Vegas) to gamble, get rich and famous, and met up with Marc and Tobi from Furtwangen.

Fifth: In two weeks the next flight is going to Los Angeles (LAX), and together with Marc and Tobi I’ll discover Hollywood, the Walk of Fame, and the Universal Studios. And I promise I’ll not enter the Horror House.

Sixth: I got my first grades for two of my four classes. In Public Relations I got 84%, thats a “B”, and in Internet Marketing a “B-“. I don’t need to mention that multiple choice tests are pretty weird, right? How is it possible to get a better grade in the class when I’ve never seen the required textbook before? Nevermind.

Seventh: Bigger update is coming soon. I promise. Going to bed now. Got class tomorrow - now today. Damn. :P

September 27, 2009
Pictures from San Francisco, and more – finally! I just uploaded all my stuff I collected over my time here in the States, but please don’t blame me because of the messy photo albums. When I’m in the mood I’ll delete doubled photos and sort them a bit.
To check out my photo albums you need to click on the picture, the link will redirect you directly to my Google Picasa gallery. Or just click here: http://picasaweb.google.com/kenolino.
Have fun, and leave some comments (if you want). :)

Pictures from San Francisco, and more – finally! I just uploaded all my stuff I collected over my time here in the States, but please don’t blame me because of the messy photo albums. When I’m in the mood I’ll delete doubled photos and sort them a bit.

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September 20, 2009

Nur so kurz zwischendurch ein kleines Video aus, von und über San Francisco. Genau so sieht das hier aus und genau so verhält sich der Nebel hier. Absolut sehenswert, man bekommt einen ziemlich guten Eindruck und irgendwie witzig, wenn man die meisten Plätze schon mit eigenen Augen gesehen hat. Viel Spaß.

P.S.: In den nächsten Tagen schreibe ich malwieder etwas längeres, gerade ist hier einfach zu viel los (IKEA, kostenlose Kinonächte, Umzug, Tests, Hausaufgaben, usw.).

 
September 14, 2009

Breaking news: it’s raining in San Francisco

Tja, da verlässt man den Regen, erm Schwarzwald und dann das. Ständig und überall wird einem gesagt: “Die schönsten Tage des Jahres kommen noch”, “September und Oktober sind die schönsten und wärmsten Monate hier”, aber mal ganz ehrlich, alles nur Durchhalteparolen! Gestern hat es hier nämlich das erste Mal so richtig geregnet. Nicht, dass das Wetter bei weitem nicht so schön ist wie in Deutschland oder vermutlich in ganz Europa zu dieser Jahreszeit, Stichwort Nebel, nein jetzt erdreistet sich der da oben mit den Blitzen in der Hand auch noch, es hier regnen zu lassen.

Das Allerbeste an der Sache ist jedoch, dass der Regen natürlich einsetzen musste als wir, etwa 25-30 internationale StudentInnen, schön nahe dem Ocean Beach “Soccer” gespielt haben. Klasse Timing.

Dies aber nur mal so eben am Rande, ist mir gerade wieder kurz vor dem zu Bett gehen eingefallen. Was wäre auch ein Tag ohne “complaining”. Irgendwie hab ich das jetzt schon ein paar Mal zu hören bekommen: “Don’t complain all the time.”. Ich gelobe Besserung, versprochen.

Ach und noch was: möglicherweise ziehe ich zum 1. Oktober um. Irgendwie ist mir das hier zu ruhig und zu einsahm, so ganz ohne andere (internationale) Studenten. Wenn alles gut geht, dann wohne ich demnächst fünf Minuten von der Uni entfernt. Ich berichte.

September 12, 2009

Zurück aus San Diego

So ganz aktuell ist der Titel dieses Posts eigentlich nicht mehr, da ich mittlerweile schon wieder drei Tage zurück in San Francisco bin, aber natürlich muss ich noch etwas zu meinem letzten Ausflug schreiben. Vielleicht wundert sich der ein oder andere von euch über die Stadt im Titel, denn eigentlich hatte ich ja angekündigt, dass ich das Wochenende in Las Vegas verbringen werde. Daraus wurde allerdings dann doch nichts und wir haben uns kurzerhand dazu entschlossen nach San Diego zu fliegen.

Los gings am Freitag morgen in aller herrgottsfrühe, oder wie auch immer man das schreibt, vom San Francisco International Airport nach San Diego. Leider hatten diese Idee an diesem morgen auch noch viele viele anderen Menschen und so verpassten wir doch tatsächlich unseren Flug um geschätzte 1 1/2 Minuten. Der Pilot winkte und noch fröhlich entgegen bevor dann das Gate vom Flugzeug entfernt wurde und das Flugzeug Richtung Flugfeld schaukelte. Geile Sache.

Naja, mussten wir halt unseren Flug umbuchen und wurden für den nächsten Flug nach San Diego, anderthalb Stunden später, auf die Warteliste gesetzt und durften eine gefühlte Ewigkeit darum zittern auf den Flieger zu kommen. Letztendlich hat das dann aber noch geklappt und wir durften sogar an den Notausgängen sitzen, d.h. deutlich mehr Beinfreiheit. Nicht, dass ich das bräuchte, aber schon gut. ;)

In San Diego angekommen fuhren wir dann mit dem Bus einmal quer durch die Innenstadt und raus Richtung Hotel. Wir hatten insgesamt drei Zimmer mit insgesamt 11 Betten gemietet, waren leider aber zu zwölf. Dreimal dürft ihr raten wer dann die Ehre hatte auf einem Klappbett in der Küche zu schlafen. Richtig.

Alles aber halb so wild. Dort angekommen ging es dann auch schon direkt an den Strand: Mission Beach. Ein wirklich schöner Strand, nicht zu überlaufen, super Wetter, super Sand und super Wasser – perfekte Temperatur. Eigentlich alles da was man für einen guten Urlaub so braucht.

Am Abend ging es dann um die Ecke in eine kleine Bar um die Ecke mit lecker Burger, Fries und was man sonst noch so alles braucht. Da wir leider auch zwei U21er in der Gruppe hatten gings danach dann nicht in einen Club oder sowas sondern zurück ins Hotel wo wir auch prompt von Amis angequatscht wurden die uns dann kostenlos mit Margharita-Shots, das ist Vodka mit einem Schuss gesüsstem Limetten-Saft, Bier usw. versorgten. Und da die Temperatur draußen immer noch so gut war gings gemeinsam ab zum Strand wo ich mich zusammen mit Victor erstmal schön in die Wellen schmiss.

Der nächste Morgen begann dann mit einem reichhaltigen amerikanischen / brittischen Frühstück und einem erneuten Strandgang mit perfektem Wetter. Nachmittags / abends gabs dann auch gleich wieder Burger im Firehouse, das ist dort am Strand ein recht angesagter Schuppen. Im Erdgeschoss gibt es da was zum futtern und auf der Dachterrasse ist dann die Musik usw. Heute waren wir schlauer, einfach hingegangen, als noch keine Türsteher vor dem Häuschen standen und auch die U21er konnten rein.

An Tag 3 teilte sich dann die Gruppe erstmals auf und ich ging mit sechs oder sieben anderen nach Downtown und wir schauten uns San Diego mal genauer an. Leider gibt es jedoch nicht so viel hier zu sehen. Die Stadt hat erstaunlicherweise ein recht gutes öffentliches Verkehrsnetz und ist sauber, aber das wars dann auch schonwieder. ;)

Auf unserem Weg zum Balboa Park, sowas wie ein Stadtgarten, stiessen wir auf ein kleines Dorf mit lauter kleinen Häuschen mit Nationalflaggen davor oder auf dem Dach. Kleine Botschaften der einzelnen Länder bzw. einfach ein kleiner Ort an dem man sich über andere Länder informieren kann und kleine Häppchen aus den Ländern probieren kann. War echt nett zu sehen was denn so die anderen Länder so ausstellen und wie die sich so präsentiert haben. Ich weiß jetzt auch wieso alle Amis denken, dass alle Deutschen Bayern sind. :)

Den vierten Tag verbrachten wir dann wieder in zwei Gruppen und wir entschieden uns dazu an einen der 50 schönsten Strände der Erde zu fahren. Leider hatten wir die Rechnung da ohne den Feiertag gemacht, der Strand war nämlich total überlaufen und voll mit Pavillions und grillenden Amis. Das einzige was wir grillten waren unsere Bäuche, aber das war auch schon ganz gut. Auf dem Heimweg wollten wir dann an einer Bucht mit Seelöwen usw. halten, aber leider haben wir die Bucht nie gefunden. Dafür aber eine andere mit schöner Aussicht auf den Ozean und andere umliegenden Buchten.

Nachts gabs dann wieder den obligatorischen Abstecher ins Meer bei tollem Mondlicht – da könnte ich mich ja echt dran gewöhnen. Warum habe ich mich nur für San Francisco entschieden? San Diego wäre vom Wetter definitiv eine bessere Wahl gewesen. Damn it!

Dienstag morgen ging es dann leider auch schon wieder zurück an den Flughafen und ab in den Flieger nach San Francisco. Diesmal klappte auch alles wunderbar und ohne Probleme. Am Flughafen in San Francisco angekommen dann aber etwas Verwundern bei mir als ich meine Tasche vom Fließband hiefte, die hatte jemand geöffnet. Und tatsächlich hatte ich einen Zettel vom US Department of Homeland Security in meiner Tasche mit dem Hinweis, dass meine Tasche durchsucht wurde. Danke für die Information dachte ich mir nur. Naja, was solls.

Mein Monats-Ticket für das öffentliche Verkehrsnetz hier musste ich diese Woche dann auch gleich mal umtauschen, da er sich einfach mal selbst entmagnetisiert hat und damit nichtmehr im U-Bahn System funktionert. Zum Glück ist der Austausch in einer gewissen zeitlichen Periode, drei Tage nach Meldung, noch gültig und man wird nicht gleich enthauptet.

Was habe ich sonst noch so gemacht? Vorgestern war ich mit einigen anderen internationalen Studenten Fussball spielen, sollte eigentlich Indoor sein, fand dann aber auf dem nassen Rasen statt und hat garkein Spass gemacht. Danach war dann malwieder Pint Night in einer anderen Bar hier in San Francisco (klein, voll und lustig) angesagt und gestern musste ich meine Wäsche machen, eine Ausarbeitung schreiben und war dann abends auf einer Hausparty von einem französischen Studenten.

Ja und jetzt ist auch schonwieder Samstag und ich habe noch jede Menge Arbeit für die Uni zu tun, habe aber keine Lust. Ich glaube da gehe ich erstmal ins Kino. ;)

September 3, 2009

A few impressions from the US

Über einige der Dinge die hier so geschehen sind habe ich ja bereits berichtet, aber was hier bisher noch fehlt ist soetwas wie ein Bericht über meine (ersten) Eindrücke in diesem Land der unbegrenzten (oder vllt. doch nicht ganz so unbegrenzten?) Möglichkeiten.

Ob es hier nach wie vor möglich ist vom Tellerwäsche zum Millionär zu werden kann ich leider nicht beantworten, aber ich vermute, dass es schwieriger geworden ist. Das kann man hier jedenfalls auf keinen Fall auf die Fähigkeiten ein Haus zu bauen projezieren, ich glaube hier haben die allermeisten Leute ihre Häuser slebst gebaut, wenn ich mir das so anschaue. Da ist nix mit Stein, Beton oder Stahl, ein Wunder, dass man hier soetwas wie Fenster kennt – die ziehen außerdem. Isolation? Doppelverglasung? Nie gehört! Ich muss mich doch sehr wundern, denn das kann Nachts verdammt kalt werden.

Was mich ebenfalls verwundert ist, dass hier sehr viele Services, z.B. eine neue Bankkarte bestellen, Service-Rufnummern, etc. für den Kunden gratis sind. Das läuft hier meistens nicht so, dass man wie in Deutschland teilweise nichtmal mit dem Arsch angeschaut wird und sich quasi dafür entschuldigen muss, dass man etwas gekauft oder bestellt hat.

Wo der Service hier gut ist, ist die Musik in Clubs usw. leider extrem laut. Soetwas wie ein maximalen Geräuschpegel scheinen die hier nicht zu kennen. Deshalb mein Tipp: niemals ohne Ohrstöpsel aus dem Haus bzw. in den Club gehen – das gilt übrigens auch für die “U-Bahn” hier, die BART. Die ist so laut, das ist echt unglaublich.

Unglaublich ist auch das Wetter hier. Ist es heute brütend heiß, heißt das noch lange nicht, dass das für den nächsten Tag auch gilt. Das besondere an San Francisco: du bist definitiv immer falsch angezogen. Gehst du bei strahlendem Sonnenschein aus dem Haus kann es einen District weiter schon saukalt und ungemütlich sein. Als kleiner Trost: auf dem Campus ist es meistens kalt und neblig, besonders zur Abendstunde.

Abendstunde ist auch ein gutes Stichwort für die nächste Geschichte. Die Clubs, Bars, etc. machen hier eigentlich alle schon zwischen halb 2 und 2 Uhr zu, es gibt nur ganz wenige Ausnahmen. Wenn die Party also um 9 Uhr beginnt, oder der Club um diese Uhrzeit öffnet sollte man auch um diese Uhrzeit dort sein. Man riskiert sonst evtl. nicht mehr hineingelassen zu werden.

Hineingelassen wurde ich im Übrigen in alle vier Kurse die ich mir in Deutschland ausgesucht hatte und die ich belegen wollte. Die befürchteten und prophezeiten Probleme bzgl. der Belegung von fakultätsfremden Kursen an anderen Fakultäten der Universität blieben erfreulicherweise aus. Manchmal ist es dann doch besser einfach nichts zu sagen und das Ganze einfach auszusitzen.

Aussitzen ist dann auch schon wieder eine eher unerfreuliche Sache hier. Die Busse kommen hier nämlich nicht, wie aus Deutschland gewohnt, auf die Minute pünktlich, sondern einfach dann wann sie wollen. Da bringt ein Display an fast jeder Bushaltestelle natürlich auch nichts, wenn man sich nicht drauf verlassen kann. Wenn der Plan sagt der nächste Bus kommt in einer Minute und dann kommt die nächsten 15 oder 25 Minuten einfach nichts, dann ist das natürlich sehr sinnvoll.

Natürlich ist hier außerdem nicht selbstverständlich, besonders, wenn es ums Essen geht. Natürlich gibt es kein dunkles Brot wie wir es aus Deutschland gewohnt sind und wie wir es lieben, natürlich gibt es hier überall Brot, das wir natürlich Toast nennen. Natürlich handelt es sich dabei nicht um Brot, aber die Amis lieben es. Der Keno jetzt auch. Gibt es ja schliesslich auch in dunkel.

Dunkel ist gerade auch wieder die Sicht aus meinem Fenster und ich sehe viel viel Lichter über die ganze Stadt verstreut und man merkt, dass man in einer Großstadt sitzt und nicht in einem kleinen Kaff im schwarzen Regenwald.

Regen gibt es hier auch nicht.

Nicht nach Las Vegas gehe ich dieses Wochenende, denn wir haben uns kurzfristig umentschieden und wir werden dieses Wochenende bzw. morgen früh um 7 Uhr gen San Diego aufbrechen und dort ein verlängertes Labor Day-Wochenende verbringen. Denn am Dienstag ist die Universität geschlossen.

Schliessen möchte ich damit auch diesen Blog-Eintrag und wünsche eine geruhsame Nacht bzw. einen versöhnlichen Arbeitswochen-Ausklang. Bis Dienstag dann, ich berichte. :)

August 30, 2009

First week of instruction

Immer wieder sonntags stelle ich fest wie schnell hier doch die Zeit vergeht und jedes Mal bin aufs Neue überrascht. Mittlerweile bin ich fast vier Wochen hier in den Staaten bzw. in San Francisco und irgendwie gefällt es mir hier immer besser, denn so langsam glaube ich in die Sprache reinzukommen. Verstehen ist kein Problem mehr würde ich sagen, die Busfahrer mal ausgenommen. Übrigens findet man hier nur extrem freundliche oder extrem unfreundliche Menschen dieser Gattung, aber das nur mal am Rande.

Das Sprechen fällt mir mit der Zeit auch leichter, auch wenn ich das mit dem Smalltalk noch nicht so ganz drauf habe. Das Gute ist aber, dass ich mir nicht jedes Mal halb ins Hemd mache, wenn ich etwas brauche, kaufen möchte oder sonst irgendwas.

Erfreulicherweise kann ich auch dem Unterricht folgen, lediglich das Artikulieren und mich am Unterricht beteiligen fällt mir noch etwas schwer bzw. ich traue mich noch nicht so ganz das auszusprechen was ich eigentlich sagen möchte. Aber das kommt auch noch, da bin ich sicher.

Kaum zu glauben aber wie es scheint bin ich wohl in allen vier Kursen drin in die ich wollte. Da wären die Kurse “Public Relations”, “Internet Marketing”, “International Entrepreneurship” und finally “Introduction to International Business Negotiations”. Wow, wie das alleine schon klingt. ;)

So far sind die Kurse auch echt interessant, aber wie ich es auch schon aus zahlreichen Erfahrungsberichten entnommen habe läuft das hier echt überhaupt nicht wie in Deutschland. Hier geht viel mehr über die Anwesenheitspflicht, auf die auch schon meistens ein gewisser Teil der Note entfällt, die Teilnahme am Unterricht und jede Menge Hausaufgaben oder irgendwelche Ausarbeitungen die bewerkstelligt werden müssen.

Bis Dienstag muss ich jetzt ein zweiseitiges “Goal paper”, einen “Negotiation plan” und dazu noch das erste Kapitel eines Buches lesen - und das alleine für eine Vorlesung. Darüber hinaus für eine andere Vorlesung ein weiteres Kapitel eines anderen Buches lesen (70 Seiten!), einen Lebenslauf einreichen und lauter solche Dinge. Zum Glück ist nächstes Wochenende Labor Day, d.h. hier sind Ferien und auch die Uni hat ein paar Tage zu weshalb wir aller Voraussicht nach wohl nach Las Vegas fahren oder fliegen werden um dort unser ganzes Geld das eigentlich für die nächsten fünf Monate gedacht war zu verpulvern. C ya! ;)

P.S.: Die Pint night diese Woche war wieder sehr witzig, so kann das echt weiter gehen. :P

August 22, 2009

Orientation week is over

So schnell kann das manchmal gehen, da hat die Orientation week gerade erst begonnen (Dienstag) da ist sie auch schon wieder vorbei. Aber fangen wir von vorne an. Was ist hier die letzte Woche so passiert?

Nachdem ich durch meinen Trip an die Strände von Santa Cruz leider die erste Party des Semesters verpasst habe stand für mich am Montag der sog. “Scavanger hunt”, eine Art Schnitzeljagd durch San Francisco an, zu dem alle neuen Exchange students eingeladen waren. Tja, unfortunately war ich leider ein paar Minuten zu spät und war gleichzeitig noch im falschen Eck des Treffpunkts weshalb ich nicht teilnehmen konnte.

Für den Nachmittag / Abend war jedoch noch ein großes Bonfire (Lagerfeuer) am Strand angekündigt. Da ich schonmal in der Innenstadt war bin ich wieder etwas durch die Market Street gelaufen und war essen bevor ich mich auf den Weg gen Ocean Beach machte. Das große Lagerfeuer war dann jedoch leider keines, aber ich konnte einige nette Leute kennenlernen und war danach noch mit vielen vielen holländischen und norwegischen Studenteninnen, ich war der einzige Kerl, dinieren.

Am nächsten morgen ging dann um 8 Uhr die eigentliche Orientation week los und ging bis nachmittags. Anschließend ging es gen downtown zu einer kleinen Tour durch vier verschiedene Distrikte (Chinatown, Little Italy, French Corner und den vierten habe ich vergessen). Mittwoch stand der zweite offizielle Tag der Orientation week inkl. einiger Podiumsdiskussionen an und endete wieder mit einer kleinen Tour. Diesmal ging es durch das Schwulen- und Lesben-Viertel, den Castro District - definitiv einer der attraktivsten und interessantesten Teile der Stadt, so far. Jetzt weiß ich auch wo Harvey Milk gelebt und gearbeitet hat. :)

Abends fand dann in einer Gallerie die erste Pint night des Semesters an, die vom IEEC der SFSU organisiert wird und ich lernte einige neue, sehr nette Austausch-Studenten kennen. Leider machen die Bars hier fast alle zwischen 1 und 2 Uhr zu - to bad. Nachdem die Gallerie schloss überquerten wir die Straße und fanden im nächsten ClubUnterschlupf, leider schloß auch dieser recht bald. Danach: Taxi und ab nach Hause.

Der Donnerstag war dann nicht verpflichtend für die neuen Studenten und so blieb ich zu Hause und ging erst abends zu der Talent show die Teil der Welcome days für die Freshmen der SFSU ist. Sehr viel (klassische) Musik, aber auch ein paar witzige Bühnenshows. Was mir aber aufgefallen ist: die Amis haben wirklich keinen Anstand bzw. keine Ausdauer. Hatte ein Stück mal eine kleinere Pause bevor es weiter ging wollten die Amis schon klatschen was für einige Lacher sorgte. Tztztz.

Freitag stand dann der offizielle Dokumenten Check-In an und alle J1-students mussten Kopien ihres Reisepasses und diversen anderen Dokumenten einreichen. Danach gings dann mit der Fähre durch die Bay nach Oakland. Leider schaffte es der Guide nicht auf die Fähre und so standen wir Studenten etwas verloren in Oakland am Hafen und wussten nicht was zu tun. Oakland ist eine tolle Stadt, es gibt so viel zu sehen - nicht. :P

Und heute war ich mit meinen ehemaligen Roomies aus dem Hostel und deren Mitbewohner aus Berkeley in der Innenstadt und wir gingen bei feinstem Sonnenschein (endlich malwieder!) zum Ferry building und Richtung Fishermens wharf. Da ich um 17 Uhr mit ein paar anderen Studenten verabredet war musste ich dann auch bald schon wieder los und wir verkosteten verschiedenste Speisen auf dem “San Francisco Street Food Festival” hier im Mission district - sehr fein.

Und danach gings dann gemeinsam zu einem kleinen Film Festival bei dem die teilnehmenden Filmemacher sieben Tage Zeit hatten eine Idee auszuarbeiten, diese umzusetzen, etc. pp. 8 Dollar Eintritt für acht kleine Filmchen war okay und die Filme waren auch größtenteils ganz okay.

Jetzt sitze ich gerade in meinem warmen Zimmerchen und schlafe fast ein während ich das hier alles schreibe. Good night and have a good one. ;)

August 15, 2009

Beware of the sun

Wow, fast eine ganze Woche habe ich hier nichts geschrieben: shame on me. Malwieder weiß ich auch garnicht wo ich anfangen soll zu erzählen, denn mittlerweile war ich auf Wohnungs- bzw. Zimmersuche, habe ich eine permanente Unterkrunft gefunden, bin eingezogen und war ein paar Tage in Santa Cruz am Strand gelegen.

Aber fangen wir bei Sonntag an, außer Zimmersuche auf Craigslist und einem Abendessen im Westfield Center war ehrlich gesagt nicht so viel los, was (möglicherweise) durch den Alkohol am Vorabend zu erklären ist - wie bereits berichtet. Aus den drei vereinbarten Wohunungsbesichtigungen wurde nur eine, weil der erste Landlord mich vergessen hatte und ich zum dritten nicht mehr gegangen bin.

Nachdem bei Wohnungs Nr. 1 niemand zu Hause war ging ich zu Fuß zur San Francisco State University (das erste Mal), war im Office of International Programs und hab mir meine Studenten-ID abgeholt. Klasse Foto, though. Danach war ich bei meiner ersten Wohnunungsbesichtigung bei Jessup und Li. Beide waren sehr nett und auf Anhieb schienen sie mir sympatisch zu sein. Er ist aus New Mexico und sie aus Brasilien. Aus einer Wohnungsbesichtigung wurden dann vier Stunden Aufenthalt mit Abendessen inkl. Besuch zweier weiterer brasilianischer Freundinnen von Li.

Einziger Haken an dem Zimmer bzw. der Wohnung: der Preis. 750 $ sind halt doch relativ viel und mein absolutes Limit, aber dafür gibt es hier keine Kontrollen, Verbote oder sonst irgendwelche Unannehmlichkeiten. Außerdem wollten die beiden nur 200 $ Deposit, normalerweise wollen die Vermieter immer zusätzlich die letzte Monatsmiete und dazu noch ein paar hundert Dollar mehr.

Jedenfalls habe ich mich dazu entschlossen den beiden zuzusagen und habe das Zimmer genommen. Ich glaube das hat mir sehr viel Stress gespart und selbst wenn ich jetzt etwas mehr bezahle glaube ich, dass ich trotzdem eine sehr gute Wahl getroffen habe. Eingezogen bin ich bereits am Mittwoch Abend. Also das heißt ich hab meinen Koffer dort abgestellt und bin gleich wieder abgehauen.

Denn ich musste am selben Abend noch nach Berkeley zu Enrico, den ich im Hostel in San Francisco kennengelernt hatte. Mit ihm und zwei Mädels, eine davon hatte ich auch hier in San Francisco kennengelernt, wollte ich am nächsten Morgen mit dem Greyhound, das ist hier ein riesen Bus-Unternehmen das quasi überall hinfährt, nach Santa Cruz fahren um dort zu surfen.

Um 5 Uhr hieß es dann schonwieder aufstehen und ab Richtung Oakland zur Greyhound-Station wo wir die beiden Mädels getroffen haben und zusammen nach Santa Cruz gefahren sind. Die beiden Mädels hatten sich für eine Nacht im einzigen Hostel in Santa Cruz eingemietet und Enrico und ich mussten noch etwas für die Nacht finden. Dort angekommen legten wir erstmal unsere Sachen im Büro ab und gingen an den Strand.

Und was passiert an tollen Stränden mit Wellen und einer angenehmen Brise so schnell? Genau: ein fetter Sonnenbrand. Ich glaube so einen krassen Sonnenbrand hatte ich bisher echt noch nicht. Naja, kann man jetzt auch nichts mehr machen.

Am Nachmittag vom Strand zurück ins Hostel und nochmal wegen freien Zimmern gefragt, aber leider nichts frei geworden - klar bei 60 Betten für eine berühmte Surfer-Stadt. Ein netter älterer Mann bekam alles mit und wusste gleich eine Aushilfe: ein kleines, nettes, mexikanisches Bed & Breakfast Inn ganz in der Nähe vom Strand. Ein Zwei-Bett-Zimmer inkl. super-leckerem mexikanischem Frühstück für 35 $ die Nacht für jeden. Da haben wir natürlich sofort zugeschlagen.

Am nächsten Morgen gings dann zur University of California Santa Cruz die etwas in den Bergen liegt und einen total verstreuten Campus hat. Die Universität hat deshalb eigene Buslinien mit denen jeder fahren kann so viel er möchte und das umsonst. Oben angekommen waren wir etwas überrascht von dem “Nebel” zwischen den Bäumen und dem Geruch. Wie sich später herausstellte herrscht in Santa Cruz gerade ein riesen Waldbrand der anscheinend noch nicht unter Kontrolle ist.

Überall flog Asche herum und ein leicht beisender Rauch lag in der Luft der sich sogar bis ins Tal runter an den Strand ausbreitete, echt ein wenig scary. Uns ist aber nichts passiert.

Am Abend gings nach einem fast kostenlosen Abendessen (Nachos aus dem Ofen mit Käse überbacken) an den Strand wo eine 80s-Coverband spielte. Eigentlich nichts außergewöhnliches, abgesehen von dem Gebärdensprachen-Sänger. Ja, richtig gelesen, ein Gebärdensprachen-Sänger. Neben dem normalen Sänger stand ein Mann auf der Bühne der sämtliche Texte mittanzte und in Gbärdensprache “übersetzte”. Sowas hab ich bisher noch nicht gesehen, das war wirklich cool. Anschließend liesen wir den Abend in einer Bar ausklingen.

Enrico musste bereits den Greyhound zurück nach Oakland um 6 Uhr in der Frühe nehmen, weshalb wir mittags nur noch zu dritt an den Strand gingen. Ich natürlich in voller Montur, da mein Sonnenbrand schon genug brannte. Um 15.25 Uhr ging dann auch mein Greyhound gen San Francisco und nach ca. 3 Stunden Fahrt (inkl. Busfahrt in SF) bin ich nun wieder “zu Hause” angekommen.

Gerade habe ich endlich meinen Koffer ausgepackt und im Zimmer verteilt und schreibe hier schnell diesen EIntrag bevor ich noch mehr vergesse als ich es bestimmt eh schon getan habe. Damn it!

August 9, 2009

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Teilweise kann ich vor lauter neuen Eindrücken schon garnicht mehr sagen wann ich wo war. Jedenfalls habe ich Donnerstag bereits ein Konto bei der Bank of America eröffnet um hier an Checks ranzukommen die man zum Bezahlen der Miete braucht - ohne die geht hier nichts. Überweisung? Nie gehört.

Danach mussten zwei meiner Mitbewohner nach Berkeley und ich bin mit meinem letzten verbliebenen Zimmernachbarn und zwei anderen Deutschen, die wir unterwegs getroffen hatten, wieder an die Piers. Diesmal sind wir aber in die andere Richtung gegangen und haben uns Fishermens Wharf angeschaut. Leider die absolute Touri-Kacke, mal abgesehen von Pier 39 der von Walrössen oder Seelöwen bewohnt wird. Stinkt zwar ist aber ganz nett.

Danach sind wir dann durch den District Russian Hill wieder Richtung Downtown gelaufen: extrem steile Straßen, echt nichts für Leute die nicht so gut zu Fuß sind. Die Aussicht auf den Anhöhen ist aber meistens echt auch verdammt gut. Alcatraz, die Bay Bridge und den Pazifik kann man hier durch die Häuserschluchten sehen.

Am Abend waren Tim, so heißt der Zimmernachbar, und ich dann mit zwei andern deutschen Mädels in einem (original!) mexikanischen Restaurant essen. War echt gut. Danach waren wir dann mit Enrico und Peter, das sind die anderen beiden aus dem Hostelzimmer noch in einer Bar ein Bierchen trinken und das wars für den Abend.

Am nächsten Morgen keine Pancakes dafür aber Fahrrad-Tour zur Golden Gate Bridge, drüber und nach Sausalito gefahren von dort aus gings dann weiter nach Tiburon wo wir gerade noch rechtzeitig für die Fähre ankamen und freundlicherweise noch mitgenommen wurden.

Nachdem wir die Fahrräder abgegeben hatten waren wir dann im Westfield Center essen. Leider kamen wir dadurch zu spät wieder am Hostel an und wir verpassten den wöchentlichen Pub Crawl. Im Keller des Hostels waren allerdings noch drei betrunkene Kanadier zu Gange zu denen wir uns gesellten und später in einen Club hier gingen - freier Eintritt für Gäste des USA Hostels.

Und gestern waren wir dann, nachdem wir zwei anderen deutschen Mädels beim Verschicken ihres Kofferinhalts mit der Post geholfen hatten, bei der kurvigsten und offenbar steilsten Straße San Franciscos. Leider auch eine absolute Touristenattraktion und lauter bekloppte die die Straße da tatsächlich befahren wollen. Wems gefällt.

Nachdem wir bei Fishermans Wharf dann etwas zu Mittag gegessen hatten gings dann in den Golden Gate Park mit großen Bäumen, vielen Tierchen und jeder Menge Parkplätze für die Amis die zu faul sind sich zu bewegen aber trotzdem Natur “erleben” möchten. :P

Anschließend dann mit dem Bus wieder nach Downtown und zu Abend gegessen. Im Hostel gab es dann kostenlos irgendwelche alkoholischen Getränke, angeblich soll es ja Vodka mit Ananas gewesen sein. Von dem Vodka hat man allerdings nichts gerochen oder geschmeckt. Total verrückt wen man in San Francisco im Hostel so kennenlernt: Kandadier, Briten, jede Menge Deutsche, aber auch Österreicher. Sehr fein.

So und jetzt war ich gerade wieder essen und liege hier mit meinem Laptop auf dem Bett im Hostel und versuche endlich ein Zimmer zu bekommen nachdem ich das die letzten Tage eher vernachlässigt habe. Morgen ist dann um 14 Uhr die erste Besichtigung, mal sehen ob das was ist. 10 Minuten Fußweg zum Campus wäre natürlich nicht schlecht, wa?