Keno & der
Heilige Franziskus

January 5, 2010

Good-bye San Francisco and see you soon!

Wie der Titel schon verrät habe ich soeben San Francisco verlassen um mich auf neue Abenteuer aufzumachen. Die 154 Tage die ich hier in San Francisco erleben durfte gingen (leider) viel zu schnell um und ich werde die Stadt, die Leute und die Sprache sicher sehr vermissen. Momentan kann ich es jedoch noch garnicht so richtig begreifen, dass es das jetzt wirklich schon gewesen sein soll, auch wenn der Blick auf meinen Kontostand eine deutliche Sprache spricht - erst dann erkenne ich, dass da wohl wirklich etwas größeres passiert sein muss. ;)

Bevor ich jedoch am 16. Januar um 11.10 Uhr wieder deutschen Boden betreten werde habe ich mich soeben auf den Weg gen Ostküste der USA begeben. Insgesamt werde ich zusammen mit einem anderen internationalen Studenten aus Holland, Bob, zehn Tage herumreisen. Begonnen wird die Tour in Miami (Beach), von wo wir wohl einen Tag die Everglades besichtigen und die Strände von Key West erkunden werden. Anschließend geht es dann weiter in die Hauptstadt der USA, Washington D.C., wo wir diverse Monumente, das Weiße Haus und Georgetown besuchen möchten. Zum Abschluss meines Auslandsaufenthalt werden wir dann fünf Tage in der Stadt die niemals schläft verbringen - New York.

Ich bin schon sehr gespannt auf die vielen neuen Eindrücke und hoffe, dass mit meinem Gepäck alles gut geht und wir gemeinsam heile wieder in Deutschland ankommen werden. Wovon ich natürlich fest überzeugt bin. Ich werde berichten, wenn auch möglicherweise erst nachdem ich wieder zu Hause angekommen bin.

P.S.: Diesen Blogeintrag schreibe ich gerade tatsächlich aus dem Flugzeug! Ganz genau - moment - 37035 Fuß, das sind ca. 11.290 km, über dem Meeresspiegel, sponsored by Google und Virgin America. Und das kostenlos. Außentemperatur: geschmeidige -80 Fahrenheit, das sind gerade mal schlappe -62°C. Und jetzt kommt die eisgekühlte Cola. Nice!

December 26, 2009

Abschied, Weihnachten, Reise Reise (und ein bisschen Pandora)

Die beinahe schon obligatorische Entschuldigung am Anfang eines jeden Eintrags für meine seltenen Berichte lasse ich diesmal entfallen, weil so halt. Was ein Frechdachs ich doch abe auch bin. Unglaublich.

Was ich dieses Mal berichten möchte ist leider mit etwas Wehmut behaftet, da mittlerweile (fast) alle internationalen Studenten hier aus San Francisco gen Heimat abgereist sind um rechtzeitig zu Weihnachten zu Hause sein zu können. Irgendwie hätte ich mir das ja damals als ich meine Flüge gebucht hatte denken können, trotzdem fühlt es sich doch etwas komisch an, das Appartement für die nächsten paar Tage komplett für mich alleine zu haben. Unglaublich wie schnell die letzten drei Monate jetzt doch verflogen sind. Ich kann es eigentlich immernoch nicht wirklich glauben. Die Zeit hier im neuen Appartment mit meinen beiden französischen Mitbewohnerinnern hat mir doch sehr gut gefallen und es war immer etwas los - auch wenn wir in der letzten Zeit ab und an mal wegen Kleinigkeiten angeeckt sind.

Am 31. Dezember ist es dann soweit, die Möbel werden wieder abgeholt und ich muss meine Koffer packen. Moment, eigentlich ist das ja nur einer. Naja, wie auch immer. Dann noch ein bisschen putzen und dann Silvester in San Francisco. Yay. Mal sehen wo es mich da so hin verschlägt. Am Embarcadero, das ist hier am “Hafen”, soll wohl ein grosses Feuerwerk stattfinden, mal sehen was da so los ist. Eigentlich hasse ich Silvester in der Innenstadt ja, vorallem mit so vielen betrunkenen Menschen mit Feuerwerkskörpern ist das meistens keine sehr gute Idee.

Mal sehen ob ich dann am 4. Januar wie vorgesehen mit allen zehn Fingern an meinen beiden Händen gen Florida aufbrechen kann um ein paar Tage am Strand von Miami zu verbringen. Drei Tage ist das Hostel in Miami Beach jetzt gebucht und vllt. lässt es die Zeit ja auch zu Key West und den Everglades einen Besuch abzustatten, wir werden sehen. Anschliessend geht es dann von Florida nach Columbia wo Bob und ich zusammen Washington, D.C. erkunden werden und hoffentlich auch die Gelegenheit haben werden mit den Obamas frühstücken zu können. Wir sehen uns dann in allen gängigen Zeitungen und Fernsehsendern. Nach Washington stehen dann die Straßen von Philadelphia auf dem Programm bevor der finale Akt meines USA-Aufenthalts in New York eingeleutet wird. Zum Abschluss möchte ich noch drei Tage in DER Metropole schlechthin verbringen bevor mein Flug dann wohl am 15. Januar gen Frankfurt abheben wird. Gutes Wetter natürlich vorausgesetzt. Wenn alles klappt, dann verlässt das Flugzeug gegen 10 Uhr nachts New York und landet gegen 11 Uhr morgens in Frankfurt, vllt. kann man den Herrn Jetlag damit ein bisschen austricksen. Man weiss es nicht so genau.

Eigentlich hätte ich ja gerne Hawaii oder die Bahamas besucht und einfach zwie Wochen am Strang gelegen, aber Hawaii war mir dann doch etwas zu teuer und die Bahamas habe ich dann wegen meinem Visum saußen lassen. Das Problem ist nämlich, das mein Visum am 5. Januar abläuft, es mir aber noch 30 Tage gestattet ist mich in den USA aufzuhalten. Soweit so gut. Es kann jedoch passieren, dass die Herren an der Passkontrolle das erforderliche Stück Papier aus dem Reisepass entfernen das zur Wiedereinreise benötigt wird. Und was dann? Gute Frage. Lieber nicht ausprobieren wurde mir geraten. Gesagt getan. Gehts halt “nur” auf einen Tripp entlang der Ostküste der USA. Auch fein, wenn auch deutlich kälter. Damn.

Jetzt aber zu etwas ganz anderem: Weihnachten nämlich. Auch wenn es schon etwas spät dafür ist möchte ich hiermit allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest wünschen. Immerhin ist bei mir noch immer der erste Weihnachtsfeiertag. Meinen heiligen Abend (24.12.) habe ich überraschenderweise mit vier HolländerInnen verbracht, unverhofft kommt eben oft. Eigentlich hatte ich mich auf einen einsamen Abend eingestellt, aber dann wurde ich doch noch zu einem feinen Dinner eingeladen. Sehr fein. Neben Bruschetta, mit Frischkäse gefüllte Tomaten und Melone mit Parmaschinken gab es auch Spinat-Quiche, einige Sorten Käse, lecker Apfel-Zitronen Joghurt und etwas wie ein Zitronen-Parfait in Pizzaform, abgerundet durch einige Flaschen Wein. Wunderbar.

Heute, am ersten Weihnachtsfeiertag, dem eigentlichen Weihnachten für Amerikaner, war ich die meiste Zeit zu Hause und habe mir über die nächsten Tage Gedanken gemacht, was ich hier unbedingt noch sehen muss bevor ich mich dann von der Stadt verabschiede. Und gerade eben bin ich aus der Innenstadt zurückgekommen. Gemeinsam mit Bob habe ich mir den Film Avatar angeschaut, natürlich in Digital 3D - ein echter Knaller. So realistische Computer-Animationen habe ich noch nie gesehen. So smooth, so detailiert, so grazil und gleichzeitig so bombastisch. Versehen mit dem 3D-Effekt absolut sehenswert, selbst wenn man den Film bzw. die Story sonst nicht mögen sollte. Unbedingt ausprobieren. Die animierte Welt von Pandora ist echt atemberaubend.

So und bevor ich dann morgen den zweiten Weihnachtsfeiertag wieder mit jeder Menge Essen verbringen werde werde ich mir jetzt erstmal noch was zu essen machen. Muss ja schliesslich die ganzen Vorräte aufbrauchen die mir die ganzen anderen internationalen Studenten vermacht haben als sie alle abgehauen sind. Weiss garnicht wann ich das alles essen soll. Naja, irgendwann muss ja mal ein Anfang gemacht werden. ;)

Reingehauen.

P.S.: Fühlt sich irgendwie komisch an, selbst hier in den USA ist am ersten Weihnachtsfeiertag alles geschlossen. Von Restaurants, Kinos usw. mal abgesehen. Keine Mall, keine anderen Geschäfte, hab ich so auch noch nicht hier erlebt. Nichtmal einen Kaffee kann man hier bekommen, Starbucks closed, too.

December 11, 2009

Bestreiktes Business Gebäude

Da habe ich doch gerade ganz vergessen davon zu berichten, dass hier diese Woche für einen Tag keine Vorlesungen im Business-Gebäude, in dem ich alle meine Vorlesungen habe, abgehalten werden konnten da das Gebäude bestreikt wurde. Studenten hatten das Gebäude von innen verbarrikadiert und es war nicht möglich für andere Studenten oder Professoren dieses zu betreten. Natürlich eine recht ungünstige Zeit, da bereits diese Woche teilweise Klausuren geschrieben und Präsentationen gehalten wurden. Nichts davon konnte an diesem Tag stattfinden, sämtliche Vorlesungen wurden gecancelt.

Was passierte dann nachts? Richtig, die Universität hat mal schön das Gebäude stürmen lassen nachdem es wohl nicht möglich war sich mit den streikenden Studenten zu einigen. Es wird den Studenten sogar vorgeworfen, dass es keinesfalls eine friedliche Demonstration gewesen sein soll. Sachen gibts. Und warum gibts die? Genau, weil das kalifornische State University Konglomerat beschlossen hat weiter Kosten einzusparen, weiter weniger Studenten zu zulassen, weiter Vorlesungen zu streichen und weiter die Studiengebühren anzuheben. Nicht, dass dadurch gerade viele Studenten ihren Abschluss quasi nicht machen können weil sie nicht in die Vorlesungen besuchen können die sie zum Abschluss benötigen, nein, man beraubt sie auch noch der gesetzlich verbuchten Grundrechte. Klasse Aktion liebe San Francisco State University.

Ganz interessant, auch der Stern hat ein Bild von der Räumungsaktion, hier der Link: http://www.stern.de/bdt/bilder-des-tages-schluss-jetzt-1501450-bd92f9101ee431aa.html

Und hier noch ein kleiner Auszug aus der offiziellen Website der SFSU:

Dec. 10, 2009, 7:02 a.m.: University Police, with support from the California State University Critical Response Unit and San Francisco Police Department, entered the Business building at approximately 3:15 a.m. today and cleared the building of protesters. The Business building is open for business as usual today; all classes will be held as scheduled.

November 28, 2009

Baker Beach, Golden Gate Bridge, Thanksgiving, Black Friday, and more.

Jeses, ist das jetzt schonwieder eine halbe Ewigkeit her, dass ich mich hier zu Wort gemeldet habe. Dafür erstmal ein herzliches Entschuldigung, aber irgendwie habe ich zur Zeit nach wie vor nicht richtig Lust meine Erlebnisse nieder zu schreiben. Nicht, dass es nicht genug zu erzählen gäbe, aber irgendwie verschwende ich meine Zeit vor dem Rechner gerade eher damit ein geeignetes Thema für meine anstehende Bachelor-Thesis zu finden. Und ganz ehrlich, viel zu oft lasse ich mich bei meiner Recherche von unwichtigen Dingen ablenken. Damn you Internet!

Was ich jedenfalls vor über einer Woche berichten wollte war, dass ich glücklicherweise so ziemlich den letzten Sonnenschein erwischt habe um mich noch ein, möglicherweise, letztes Mal auf den Weg zur Golden Gate Bridge gemacht habe um nochmal ein paar nette Bilder zu schiessen. Die Bilder habe ich natürlich direkt auf meinen Picasa Accoutn hochgeladen. Das “Besondere” daran ist, dass ich diesmal auf der anderen Seite der Brücke war, d.h. nicht auf der Touristenseite, sondern auf der Seite des Baker Beach’s. Von hier hat man einen echt sehr schönen Ausblick auf die Brücke und kann auch ein paar nette Felsen sehen die die Brücke schön hervorheben.

Thanksgiving stand dann auch letztens an, dass hier nach Weihnachten so der zweitgrösste Feiertag ist, zumindest gefühlt. Freundlicherweise wurden wir armen, verzweifelten Austausstudenten von einer Amerikanerin eingeladen und verbrachten mit ihr ein sehr familiäres und amerikanisches Thanksgiving-Fest. Ich muss sagen die Amerikaner wissen schon was gutes Essen ist - zumindest zu den Feiertagen. Truthan mit Gravy, das ist die Sauce aus den Bratresten usw., gestampften Kartoffeln, süßen Kartoffeln, Kartoffelbrei mit Linsen und anderem Gedöns. Alles mögliche gabs da dazu. War echt lecker. Danke auch nochmal an dieser Stelle für die Gastfreundschaft und die Einladung.

Dazu auch noch eine andere Anmerkung: die Amerikaner sind irgendwie schon ein seltsames Volk. Da kennen sie dich quasi nur wenige Tage oder vllt. Wochen und schon laden sie dich zu ihren Familienfesten ein. So wurde ich z.B. auch zu einem Familien-Thanksgiving eingeladen und ein paar andere Austausstudenten haben Einladungen von amerikanischen Studenten erhalten um mit ihnen und ihren Familien Weihnachten zu verbringen. Ich muss echt sagen, das überrascht mich dann doch etwas, dass die so gastfreundlich sind. Das muss man sich mal in Deutschland vorstellen. Unmöglich, glaube ich.

Am darauffolgenden Freitag dann, Thanksgiving war Donnerstags, stand dann der sog. Black Friday an. Das ist quasi DER Shopping-Tag hier in den Staaten. Quasi alle Shops haben extreme Sales und geben dir 50%, 70% und manchmal auch mehr. Und das nicht nur auf irgendwelche Billigprodukte, nein, auch auf teure Uhren usw. Leider hat sich das für mich nicht gelohnt, das einzige T-Shirt das ich mir gekauft habe war noch nicht mal heruntergesetzt. Andere Leute die ich hier kenne haben sich gleich mal zehn Levi’s Jeans gekauft, teilweise für gerade mal 10 US-Dollar. Das muss man sich mal vorstellen. Und das ist wie gesagt keine B-Ware, das ist ganz normale Laden-Ware wie man sie dort auch sonst jeden Tag kaufen kann. Krass, wa? Leider habe ich trotzdem nichts schönes gefunden und bin mit nur einem T-Shirt nach Hause gefahren. Macht nix. Auch wenn ich mir doch etwas mehr erhofft hatte nachdem alle so davon geschwärmt hatten. Blöd nur, dass Abercrombie & Fitch und auch American Eagle da nicht mitmachen, bei denen kostet trotzdem alles den selben Preis. Grml.

Was ist seitdem so alles passiert? Gute Frage eigentlich, hier passiert jeden Tag so viel, dass ich mich echt schon teilweise nicht mehr an die Sachen erinnern kann die vor zwei oder drei Tagen passiert sind. Hm, Alzheimer? Maybe, baby.

Nee, mal im Ernst. Die letzten Tage musste ich echt einiges für die Uni tun, nicht wirklich lernen, aber jede Menge Ausarbeitungen, Präsentationen und anderen Quatsch. Jetzt ist jedoch alles geschafft, alle Präsentationen gehalten, alle Ausarbeitungen und Hausaufgaben abgegeben. Was jetzt? Nächste Woche dann noch zwei Klausuren oder Final Exams und dann wars das auch schonwieder. Auslandssemester zu Ende. Und was dann? Keine Ahnung, immernoch.

Momentan wäge ich ab meinen Flug, der am 1. Februar 2010 von New York aus gen Frankfurt geht um zwei Wochen zu verschieben, d.h. auf Mitte Januar. So langsam geht mir das Geld aus und eigentlich weiß ich auch nciht so richtig was mit meiner Zeit hier anzufangen. Natürlich gibt es mehr als genug Dinge zu sehen, Tatsache ist jedoch auch, dass die allermeisten Studenten bereits vor Weihnachten wieder nach Hause fliegen. Gerne würde ich noch Hawaii und Florida besuchen. Besonders würden mich Miami und Key West interessieren. Natürlich auch Chicago, Washington D.C., Philadelphia und New York ja sowieso. Aber was tun? Alleine werde ich das auf keinen Fall machen, das ist nicht mein Ding, das habe ich auch schon die ersten zwei Wochen in San Francisco im Hostel gemerkt.

Naja, mal sehen was sich noch so die nächsten zwei Wochen hier entwickelt. Mit den Pint Nights ist es jetzt leider schon vorbei, gestern Abend fand die letztes dieses Semesters in der Dragonbar statt. So sad. Damit sage ich auch malwieder auf Wiedersehen und bis demnächst. Ich versuche mich jetzt malwieder etwas häufiger zu melden. Schau mer ma. :P

Adieu

November 24, 2009

Yosemite National Park und Zeugs

So, da bin ich dann auch malwieder. Toll toll toll. Sorry, dass ich nun so lange nichts mehr hier niedergeschrieben habe, aber irgendwie hatte ich dazu in letzter Zeit weder Lust noch Zeit. Jetzt ist es aber malwieder so weit und ich möchte ein paar Dinge berichten. Ach und wer sich darüber wundert, dass ich wieder in deutsch schreibe: kein Bock gerade in englisch zu schreiben. Blöd blöd blöd.

Wo fange ich denn am besten an zu erzählen? Ist irgendwie garnicht so einfach. Ehrlich gesagt fällt mir gerade nicht ein was vor zwei Wochen hier so passiert ist. Aaaah, doch. Vor zwei Wochen war in Oakland, genauer in der Oracle Arena, und habe mein erstes NBA-Spiel live gesehen. NBA, das ist die National Basketball Association, das ist die amerikanische “Basketball Bundesliga”, für all diejenigen die es noch nicht wussten. Das Team hier aus Oakland heisst “Golden State Warriors” und leider sind die ziemlich schlecht und meistens am unteren Ende der Tabelle angesiedelt. Macht aber nichts, denn das Team gegen das sie gespielt haben, die Minnesota Timberwolves, sind diese Saison fast noch schlechter und deshalb gewann “mein / unser” Team, die Warriros, sogar mit 146 zu 105. Tickets für $12: das ist ganz nett. Krass, wenn man dann bedenkt, dass Nacho Chips mit nem Käse-Dip dann $7 oder $8 kosten. Naja.

Das nächste nennenswerte Event wäre dann, wie jeden Donnerstag, die Pint Night, diesmal in einem Irish Pub, wobei das nicht mit einem echten Irish Pub in Deutschland vergleichbar ist. Die Pubs hier sind eigentlich mehr oder weniger ganz normale Bars. Jedoch leben die Pint Nights hier nicht von den Locations sondern von den Leuten mit denen man dort ist. Für mich gabs daher soweit noch keine schlechten Pint Nights. Immer sehr witzig.

Freitag dann: keine Ahnung was ich da getrieben habe, Samstag: Game Day! Nicht, dass mich der amerikanische Sport hier mitreisen würde oder die Sportarten sonderlich interessant oder spannend wären, aber mitgemacht muss man dass ja schließlich alles mal, oder? Jedenfalls war ich Samstag vor einer Woche dann bei einem Spiel der College-Mannschaft der UC Berkeley, das ist eine der Elite-Uni’s hier, wenn man so will. Das Team heißt CAL Bears und der Sport nennt sich American Football. So etwas langweiliges habe ich, neben Baseball, glaube ich noch nie gesehen. Gott (oder von mir aus auch jemand anders) sei dank, dass die im Stadion nicht bei jeder winzigen Unterbrechung Werbepausen wie im Fernsehen reinhauen können. Ach und wer jetzt meint ich fände den Sport langweilig weil ich die Regeln nicht kennen würde: Fehlanzeige. Ich bekam professionelle Regelkunde-Nachhilfe von Amerikanern. Also: Pst.

Kurzer Zwischeneinwurf (Ha, wie passend zum Sport!): I fucking love Chipotle! Zur Erklärung: was für uns Deutsche der Döner oder der Yufka ist ist für die Amerikanier der Burrito oder der Taco. Fastfood im Teigmantel. Ich muss allerdings gestehen, die Dinger sind verdammt gut. Chipotle ist eine recht junge Fastfood-Kette, allerdings nutzen die bessere Zutaten und das ganze ist echt lecker. Wer sich jetzt fragt was ein Burrito ist hier die Antwort: ein Burrito besteht zunächst mal aus einem Teigmantel der dem vom Yufka ähnelt, rein kommt dann Reis, Bohnen, meistens Chicken, Tomaten und Zwiebeln, Käse, auf Wunsch scharfe Sauce und das wars dann auch schon. Ich nehme meistens noch ein bisschen Guacamole dazu. Perfekt. Sowas möchte ich auch in Deutschland haben. Bitte, danke, tschüss.

Was ist sonst noch so passiert? Ein paar Klausuren und Ausarbeitungen, mehr Bars, Clubs und (Haus-)Partys. Alles bestens. Die Noten stimmen soweit auch. In einer meiner Vorlesungen bin ich momentan sogar Klassenbester, hätte ich vorher auch nicht geglaubt. Läuft. Jetzt haben wir gerade eine Woche Ferien wegen Thanksgiving am Donnerstag und für Dienstag nach den Ferien muss ich noch ziemlich viel Kram ausarbeiten, aber das wird schon werden. Schätze ich. :P

Vorhin bin ich von meinem Zwei-Tages-Tripp in den Yosemite National Park zurückgekehrt. Wirklich beeindruckend dieser Park. So extrem riesige Felsen habe ich glaube ich so noch nicht gesehen. Die Bilder vom Tripp habe ich auch bereits schon in meinen Picasa-Account geladen. Erstaunlicherweise hatten wir perfektes Wetter wo es in manchen Teilen des Parks schon schneit und morgens jede Menge Reif auf den Pflanzen zu sehen und es schweinekalt ist. Da es hier bereits um fünf Uhr nachmittags total dunkel ist und besonders im National Park wo es keine Straßenbeleuchtung oder sowas gibt wählten wir “nur” die zweitlängste Wanderstrecke hier. Keine Ahnung wie viele Höhenmeter, ich weiß nur, dass es es 11,7 km waren, wir knapp acht Stunden gebraucht haben und der Ausblick gigantisch war. Wie gesagt: Bilder sind bereits hochgeladen.

Was sonst noch? In einem kleinen Badezimmer-Jacuzzi haben locker drei oder auch vier Personen Platz. Schon geil wenn man sowas auf dem Hotel-Zimmer hat. Leider tuen mir jetzt nach dem wandern meine Füße und die Waden weh, aber das wars glaube ich schon Wert. Immerhin geht die Zeit hier in San Francisco jetzt ganz schnell ihrem Ende entgegen. Viel zu schnell. Gerade jetzt wos spannend wird und mal die ganzen Leute immer besser kennenlernt. Damn it.

Naja, morgen soll es hier wieder 20 Grad und super sonnig werden, sollte dem so sein werde ich mir nochmal den Strand hier und die Golden Gate Bridge in Angriff nehmen und nochmal einen Besuch abstatten bevor dann am Donnerstag Thanksgiving ansteht und ich mein erstes Mal einen echten (genmanipulierten) Turkey probieren kann / darf. Yippieh.

Mehr fällt mir gerade nicht ein und überhaupt bin ich auch viel zu müde um noch mehr zu schreiben. Gute Nacht und viele Grüße aus San Francisco. :)

P.S.: Witzig, vorhin noch geschrieben, dass die Golden State Warriors nicht sooo gut sind, da gewinnen die doch plötzlich gegen die Dallas Mavericks. Das ist das Team von Dirk Nowitzki. Hätten die Mavericks gewonnen wären sie wohl erster oder zweiter der Western Conference gewesen. Sachen gibts.

November 3, 2009

West Fest, Halloween, and some other stuff

Alright, here we go again. Another few weeks are gone and again I wasn’t able to keep up and write some new stuff here. Again: sorry for that, but if I’m not too busy I’m to lazy to write something. But guess what: now I’m here and I’m writing something down. Woohoo.

Okay, let’s start with the weekend one week ago. Because I can’t remember where the Pint Night of this week took place I can’t tell you anything about it but what I know is that I’ve been to the Golden Gate Park on this weekend where the so-called West Fest took place. The West Fest: that is the 40th anniversary of the Woodstock Festival of ‘69 with fucking crazy, stoned, but friendly, totaly crazy, totaly stoned people, sunshine, nice music, and of course: totally fucking stoned people. I don’t know if I’ve ever seen so many stoned people on one day and in one location. The current quote below this post here was from one of the so-called candymen. I guess the candymen over there had everything you can imagine: space cookies, weed, hemp brownies, and so on. Not that I’m interested in this stuff but it was fun to see all these guys. As I mentioned in on of my earlier blog posts weed is totally accepted everywhere.

However the best story about this is that at this West Fest several sheriff’s were walking through the crowd but not that they arrested the weed smoking guys, no they were just telling the people that they had to stop smoking otherwise it would lead to a fine because smoking in this area in the Golden Gate Park is prohibited. Funny story because owning or smoking weed is not allowed in California if you’re not authorized by a doctor. Never mind.

Meanwhile I had several tests, exams, mid-terms and so on, but so far I don’t have any results besides of my second Public Relations test which was a “B” againg, 84% is not to bad for the really less amount of time I’m spending on studying. I’m curious what grade Mr. Garcia will give me for this result by transforming the American grades to my German Transcpript of Records. We’ll see.

Thursday than the next Pint Night in the famous Infusion Lounge downtown. Of course a pre-Halloween party / Halloween Pint Night and because I didn’t wanted to be the only “undressed” guy over there I decided to go there as a kind-of modern vampire. And I’ve to say I liked it there. The Lounge / Club / Bar is a very nice place even the music was way to loud - again. Nice special guest of this night: Agnes, the winner of the Swedish version of American Idol or if you want to “Deutschland sucht den Superstar”. If it is a good sign if you’re singing in front of maybe three houndred people in a bar in San Francisco and go off stage after one song? Well, I don’t know.

Because of the huge upcoming Halloween party in Pierre’s place, another French exchange student at the SFSU, I decided not to go out on Friday to be prepared for Saturday. Additionally I cam home late from Haight-Ashbury where I was buying some stuff for my costume. Good decision I guess but didn’t helped that much. But okay. Saturday than I went to a mall nearby and bought a nice bow tie for my old-school vampire costume which unfortunately turned out to be more likely a waiter costume. At least I knew that it should be a vampire and that’s what counts. Btw: please remind me to bring back the fucking expansive bow tie to the store. Refund, please.

Starting the Halloween party in my / our place as usual, getting dressed, kind-of drunk, leaving home to the Castro district. Great start. Arriving there the first thing I saw: tons of cops. Never seen so many cops with my own eyes I guess. But as I heared last year on Halloween there have been several gang fights and one guy was shot, so thats why. Hower arriving at the party it was not too crowded with a very nice atmosphere which should not stay like that for the whole night. People went crazy becoming more drunk, more people stopping by and after breaking two tables the police finally arrived at the party. Unfortunately I’m not able to tell you the time but it was already very late.

But not enough I went with my room mates to the Castro Slide, a big slide in the Castro district on a hill. After enjoying the slide and the nice panorama view over San Francisco and the Bay Bridge we finally went home by cap and catched some sleep after a very hilarious Halloween night I probably will never forget. Never been to such a crazy party. Want more. Over and out.

Upcoming: Thanksgiving brake - 10 days off. No plans so far. Roadtrip through California? Going somewhere else? Any advice?

Btw: 25 degree Celsius in the beginning of November in San Francisco. Quite good, hm? What about Germany? ;)

October 25, 2009
“Don’t be a fucker, buy a sucker!”
— Candyman at West Fest in the Golden Gate Park  
October 23, 2009

New stars for Hollywood?

After arriving at the Los Angeles airport (LAX) I met Tobi and Marc at their terminal at the airport and we took a cab to the USA Hostel Hollywood. $50, fair enough. After a short tour through the hostel we decided to participate at the hostels “All you can eat buffet” with as many burgers and hot dogs as ever you wanted. Being totally sated we dressed up for the upcoming Pub / Club crawl which led us to two Bars and two Clubs on the Hollywood Blvd. And actually I have to say that I really liked it. We started with a little walk on the Walk of Fame and hit a Mexican Bar / Restaurant where some Mexican gastronomic specialities waited for us. After one drink we went to very nice, but expansive, Club called KRESS. Unfortunately the crawl led us to another bar and then to another Club which was nice as well but not crowded enough. We should have stood the whole night at the KRESS club. I don’t know what time it was we went back to the hostel but it was a short night though.

In the next morning we decided to go to see the world famous Hollywood sign, of course. After a little walk to the bus stop and waiting there about half an hour we switched over to a cab instead. Unfortunately the cab driver brought us to the wrong spot and we were actually very far away from the sign. Marc and I went to some rock climbing to get closer which actually was quite dangerous but what do you do just to get a nice view, huh? Finally we reached a jut and were able to take some nice pictures of the sign, which you’re able to see in my gallery on Google. Some bottles of water later we took another cab to leave the hills and went to the Chinese Theater on the Hollywood Blvd where all the stars and the famous foot and hand prints of all these movie stars are located. And of course we had to take a tour through Beverly Hills and Bel Air to visit the nice places where all the stars are living at. A lot of pretty nice houses over there but I have to say a lot of these stars don’t have the best taste.

Back from the tour we went to a nice burger place and ate probably the best burgers in town at Lucky Devils, a very nice burger place. Back in the hostel after dinner we get dressed and went to the lounge of our hostel and had some drinks over there. Maybe some drinks to much, but nevermind. After another short night Tobi, Marc and I went together to the Universal Studios in Universal City. And even if the roller coasters are very short it was very fun and nice to see some original sets e.g. the front yard scene of the show “Desperate Housewives” and so on. And you know what? The first time I rode some roller coasters and actually I liked it. Fucking amazing, dude. Yeah, and what else? We had dinner next to the Universal Studios and went home to the hostel after that where five or six American comedians tried to be funny. Unfortunately they sucked hard and it wasn’t fun at all. After two wasted hours of time Marc and I decided to have some drinks in the hostels lounge but Tobi wanted to go out again and so we splitted.

After another very short night we had to check out of the hostel at 10am and took a cab to the hostel at 11am. Unfortunately my flight was late and I normally had to wait four hours for it on the airport. But guess what? The previous flight was still at the Los Angeles airport which originally should have taken of to San Francisco at around 10 o’clock. So I decided to ask at the front desk of the Gate to switch over to the earlier flight, and it worked. So far so good. Arriving San Francisco almost two hours later waiting for my luggage on the baggage claim wasn’t that funny because my suitcase was still in Los Angeles. So I had to wait on the San Francisco airport for about two and a half hours for my suitcase before I was able o hit the BART to make my way back home to study for my two mid-terms I had this week.

Short summary: Los Angeles is a huge city, you’ll need a car if you want to go around. Hollywood was quite fun, the hostel as well. Crazy people over there. Many Australians from Melbourne. But no I need some culture again, I guess. Every house, every street looks exactly the street or the house one block ago. But nice to see all these things with you own eyes. I think it was worth it and with the current currency rate from Euro to US-Dollars it was almost for free. No, just kidding. ;)

So, now I’m really tired and I think I’m going to bed now. Have a nice weekend. The next upcoming blog post will be about some general stuff here in the States and San Francisco and what happens here every week and in the university. See you later.

October 19, 2009

Los Angeles / Hollywood > Las Vegas!

This is only a short status update to let you all know that I’m still alive and you don’t have to worry about me. I just came back to San Francisco from a nice trip to Los Angeles / Hollywood. But unfortunately I’m a bit to tired to write the whole post right now. I promise I’ll do it someday this week. So far so good. Have a good night and see you all later. :)

October 13, 2009

Back from Vegas, baby!

Well well well, what am I supposed to write here about my weekend in the middle of the desert or better in Las Vegas? That it was awesome? That I want to come back there? Sorry, but I can’t do it. To describe it in one single sentence: Las Vegas is fake. Sure I knew that before but I expected something else then I expirienced during my time over there.

I think Americans really believe that they enjoy a little part of Europe and are totally into it. The best example is a proposal of marriage. A guy asked his girlfriend in a gondola on a artificial sewer in the middle of the artificial Venetian Hotel (inlcuding a fake gondolier, fake blue skye and so on) and guess what, the whole crowd standing around the sewer was screaming, applauding and was totally amazed by the sooo fucking romantic proposal in this unique moment. Excuse me but how stupid is that? But she said yes and immediately began to cry, i think she was American as well.

But this is only one of the very American experiences from Las Vegas. I don’t want to complain again but if you know how Europe really is then you’re not very amazed or excited about all these fake Hotels with fake “European flair”. On the other hand I’ve to say that it was actually very nice to see all these hotels by day and by night with my own eyes. One of the best things I’ve seen over there was the nice view from the rooftop of the Stratosphere Hotel at the end of “The Strip”. Unfortunately almost all the photos I shot over there are a bit wiggly (for mom & dad: verwackelt). All pictures are already uploaded to my Picasa account on Google. The videos of three free shows are following in the next days I guess. Here is the link to the website again: http://picasaweb.google.de/kenolino

But enough of complaining, some stories please: The first day we took a Taxi to our hostel, checked us in and went downtown to the old, original Las Vegas. Actually there is nothing different (Hotels and Casinos, too). After that we went to The Strip and took some pictures of all these Hotels over there and grabbed some Itailian food after our exhausting walking tour in Vegas. After a bit relaxing in the Hostel we had to refresh and get ready for the pub crawl (for mom & dad: Kneipentour). Some bars and drinks later we went to a nice light show and after that to the Gold Nugget, one of the oldest Hotels and Casinos over here and joined the crowd in their night club. After we spent some time in the local McDonalds to rehab we went to bed.

Ah, of course, we that is Marc, Tobi and I, switched after the first night in the USA Hostel in Vegas (not-so-)downtown to a real hotel on The Strip: the Monte Carlo. Not really the best Hotel on The Strip but definitely better than the USA Hostel which was actually really far away from the strip (15 min by walking to the bus stop plus additionally min. 20 to 30 min driving by public transportation). Good decision though. After checking in there we went to another walking tour up and down The Strip, checked some Hotels from the inside only to be sure that really everything was fake. And guess what, even the magican show we went to in the evening was fake. What a shame. The name of the magican is Lance Burton and he received allegedly (for mom & dad: angeblich) $10,000,000 for three years of performing on stage in Vegas. But hey, it’s Vegas. Fuck, we got money here.

After the magic show it became dark outside and we decided to go to the end of The Strip to the Stratosphere Hotel, the highest building in Las Vegas, I guess. And we went, as mentioned earlier, to the rooftop and enjoyed the nice view over the sea of lights. Marc and Tobi rode some of the rides on the top of the building and I waited for them by enjoying my view. Back in the hotel we grabbed some rest and went to the bathroom just to leave the hotelroom at almost 2 o’clock in the night. Just to let you know: in San Francisco almost all the bars are closing at this time. We went to a night club called Privé and paid $20 each for entry and $13 again for a Vodka with Coke. As we arrived in our hotelroom at round about 5 o’clock we had some nice chats (for mom & dad: Gespräch, Plauderei) with a hooker and a pusher or something like that who wanted to bring us to another night or strip club - of course for free. Sure. Everything is free in Vegas.

Waking up on Sunday morning was quite heavy and we decided to start the day at the local Starbucks in the Casino of our hotel. After that we went to the Circus Circus, another hotel over there, rode some rollercoaster and enjoyed one and a half free(!) acrobatic show. And you know what? I rode the free fall tower over there. And guess what I enjoyed it. Amazing. Of course we visited the place-name sign (for mom & dad: Ortsschild, aber das habt ihr euch sicher schon gedacht) of Las Vegas after we finished our stay at the Circus Circus Hotel. After that we slowly went back to our hotel to get our luggage, hopped on the bus and drove to the airport were we almost missed our flight, again. But tell me what is more important: a well stuffed stomach or a missed flight? Exactly and so we decided to grab something to eat before going onboard of the plane. Two minutes before the gate was closed. Phew!

Yap yap yap and now I’m back in San Francisco and understand why everybody is telling me that San Francisco is probably the most European city in the States. Let’s see how European Los Angeles is. I’ll let you know soon, I promise. I’ll try not to complain so hard, I promise, too.